Furkan Filiz

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Microsoft stellt die Xbox One vor

Heute um 19 Uhr deutscher Zeit, hat Microsoft die nächste Generation der Xbox vorgestellt. Sie trägt den Namen Xbox One. Sie soll, laut Microsofts Aussagen, Fernsehen, Musik, Film, Bilder und Spiele alles leicht am Fernseher zugänglich machen.

So hat die Xbox One hardwareseitig ordentlich Nachschub bekommen. Er wird von einem nicht näher spezifizierten 8 Kern Prozessor mit über 5 Mrd. Transistoren angetrieben. 8GB Ram wurden integriert, die wahrscheinlich die CPU und GPU teilen werden, außerdem ist eine 500GB HDD, ein Blu-Ray Laufwerk, WLAN mit 802.11n Standard und Wi-Fi Direct, HDMI Ein- und Ausgang und USB 3.0 mit von der Partie. Diese Spezifikation bestätigt auch, dass weiterhin auf optische Medien gesetzt wird und jetzt auch Blu-Ray Filme abgespielt werden können. Auch der Controller wurde überarbeitet und wird nun über Wi-Fi Direct mit der Konsole verbunden. Der Controller soll jetzt über 40 neue Innovationen beinhalten, so z.B. vibrieren die Tasten alle einzeln. Auch die Bewegungsteuerung Kinect wurde komplett neu überarbeitet. So soll Sie noch mehr und auch besser die Bewegungen erkennen können und das Mikrofon wurde verbessert, um besser damit kommunizieren zu können.

Diese ganze Kombination soll für ein komplett neues Erlebnis am Fernseher sorgen, indem alle Multimedia Bereiche in einer Konsole vereint werden. So wird die Konsole im Menü nun hauptsächlich per Sprachsteuerung über Kinect gesteuert. Zum Anschalten der Konsole genügt es “Xbox on” zu sagen und die Konsole schaltet sich von alleine an. Die Menüführung hat einen neuen Hub namens “Trending” bekommen, indem alle Trends von Freunden aus der Xbox Live Community gezeigt werden. Außerdem ist es jetzt möglich per Sprachsteuerung zwischen den Multimedia Bereichen binnen weniger Sekunden zu wechseln. So kann  zum Beispiel mit dem Befehl “Xbox, play TV” zu den TV Kanälen gewechselt werden. Mit dem nächsten Befehl “Xbox, play Music” wird Musik abgespielt, oder mit “Xbox, Game” gelangt man zum Spiel usw. Auch neu ist die Snap Funktion, die man von Windows 8 kennt. So kann man den Internet Explorer an der rechten Seite der Anzeige in einem schmalen Fenster eine Website angucken, während man weiterhin Fernseher guckt. Die ganze Software Basis bildet dabei der Windows Kernel, der auch bei Windows 8 und Windows Phone 8 zum Einsatz kommt. Dieser wird mit der neuen Xbox Oberfläche erweitert.

In dem Bereich Internet wird die Online Plattform Xbox erheblich erweitert. So ist es nun möglich, Skype Videoanrufe über die Xbox zu führen und es wurde ein TV Guide integriert, der aktuelle Sendungen von Kanälen listet, die sich bewerten lassen und auch als Favoriten markiert werden können. Auch werden Empfehlungen von Freunden gezeigt. Fraglich ist jedoch, ob dies auch in Deutschland verfügbar sein wird. Auch wird die Cloud mit ins Boot geholt. So lassen sich Musik, Bilder, Filme, Spielstände und sogar Spielaufzeichnungen lassen sich online ablegen und von überall abrufen.

Des weiteren wurden exklusive Inhalte für die Xbox One gezeigt. So werden als Launch Titel Forza Motorsport 5 und Quantum Break genannt. Dabei sollen 15 Exklusiv Titel von Microsoft Game Studios kommen. Auch wurde die Kooperation zwischen Microsoft und Steven Spielberg, Activision und der NFL angekündigt. Dies bedeutet konkret, dass mit Steven Spielberg eine Halo Fernsehserie gedreht wird, mit Activision DLCs für das neue Call of Duty Ghosts zuerst für die Xbox One erscheinen soll und für die Spiele der NFL zusätliche Informationen und Inhalte gezeigt werden während eines laufenden Matches.

Als Launchtermin wurde noch Ende des Jahres gennant. Auf der E3 2013 sollen dabei noch mehr Informationen bekannt werden. Die ganze Vorstellung kann man in Kürze auf der Website von Xbox anschauen.

 

Furkan Filiz

 

Telekom erwägt Volumendrossel im Festnetz

Seit einigen Wochen kursieren die Gerüchte darüber, dass die Deutsche Telekom darüber nachdenkt, eine Volumendrossel im DSL Bereich einzuführen. So werden alle Verträge, die bei der Telekom ab dem 02. Mai abgeschlossen werden und der Vertrag eine DSL Leitung mit einer Geschwindigkeit ab 16 Mbit/s beinhaltet, nach 75 GB auf eine Geschwindigkeit von 384 kbit/s gedrosselt werden.

Solche Modelle gibt es auch schon länger bei anderen Anbietern, wie z.B. bei 1&1. Das sind aber Sonderverträge, in denen auch deutlich drauf hingewiesen wird. Bei der Telekom wären nur neu abgeschlossene Verträge davon betroffen.Die Drosselung wirkt dabei gegen den heutigen Trend: Denn der Datenvolumen steigt rasand an, durch Video-, Musik-, Cloud- und vielen weiteren Diensten. Premium Dienste jedoch, die von der Telekom angeboten werden, ebenso wenig davon betroffen. Das heißt, dass Entertain  nicht zur Drosselung hinzugezählt werden. So will die Telekom ihre eigenen Angebote aufpeppen. Ab 2016 wären dann aber auch die bestehenden Kunden von der Drosselung betroffen.

Es bleibt abzuwarten, ob sich dieses System durchsetzt und ob es noch Änderungen dazu gibt.

 

Furkan Filiz

 

 

CeBiT 2013

Auch in diesem Jahr fand die CeBiT in Hannover statt. Auch wir (Furkan, Daniel und Cedric) waren vor Ort. Und es gab wieder einige Highlights zu bewundern.

So zum Beispiel das neue “Hotspot 2 Go” System von T-Systems. Diese Technik beschreibt ein Hotspot im privaten Haushalt, der bei Wunsch auch öffentlich zugänglich ist. Mit einem speziellen Router, der von der Deutschen Telekom zur Verfügung gestellt wird, werden dann 2 WLAN-Zugangspunkte bereitgestellt. Der erste für den privaten Haushalt, das zweite als öffentlicher Hotspot.  Der Internetzugang vom Hotspot wird dann von der Telekom selbst verwaltet und auch die Haftung wird auf die Telekom übertragen, sodass der private Haushalt, der solch einen öffentlichen Hotspot bereitstellt, nicht für die Schäden anderer aufkommen muss. Um den Internetzugang jedoch nutzen zu können, muss man sich bei der Telekom registrieren und mit seinen Login Daten anmelden. Der Zugang wird für Telekom Kunden mit bestimmten Verträgen nichts kosten, für alle anderen werden Gebühren erhoben. Wie hoch diese ausfallen, gibt es keine Infos zu. Das ganze System soll im Juli 2013 starten.

Ein weiteres Highlight waren die neuen Router von AVM. An den Ständen konnte man die neuen Topmodelle 7490 für VDSL und 6490 für Kabel besichtigen. Diese besitzen zu ihren  Vorgängern doppelten Arbeitsspeicher, doppelten Flash für die Firmware, USB 3.0 statt USB 2.0 Anschlüsse und unterstützen auch den neuen WLAN 802.11ac Standard. Somit sind nun Geschwindigkeiten von bis zu 1300 Mbit/s über WLAN möglich. Somit stehen vor allem der Geschwindigkeitsschub im Mittelpunkt. Ein Umstieg von einer Fritz!Box 7390 lohne sich, nach Daniels Aussage, jedoch nicht.

Auch Microsoft war groß vertreten. Mit einer eigenen Live Bühne und verschiedenen Ständen für Windows Phone, Microsoft Surface, Office 2013 und Office 365 gab es viel zu besichtigen. Auch das neue Outlook.com wurde vorgestellt und das neue Windows Phone hat man uns in eigenen Händen Live vorgeführt. Aber auch durch massenweise Werbeplakaten und auch Werbung auf den Messebussen versuchte man, Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Es gab noch vieles mehr zu bestaunen. Leider hat uns dafür die Zeit nicht mehr gereicht. Wir freuen uns auch auf nächstes Jahr auf neue Produkte für den privaten und Business Bereich.

Furkan Filiz

Nvidia stellt Projekt “SHIELD” vor

Heute hat Nvidia, auf der CES in Las Vegas, ihr Projekt “Shield” vorgestellt. Projekt “Shield” ist dabei eine neue Handheld Konsole, die mit Nvidia’s neuer Tegra 4 Plattform läuft und als Betriebssystem Android nutzt.

 

Die neue Konsole soll es möglich machen, die Spiele von einem Windows-PC mit einer NVIDIA Grafikkarte drahtlos übertragen zu lassen und es so möglich machen, diese Spiele auf dem Gerät zu spielen. Aber auch auf die Spiele vom Google Play Store kann er zugreifen und diese abspielen. Es soll aber auch möglich sein, aus dem Internet Spiele streamen zu lassen. In Zusammenarbeit mit Nvidias neu entwickelten Dienst namens “Grid” soll es bald auch möglich sein, unterwegs PC Spiele spielen zu können. Dabei kommen neu entwickelte Serversysteme zum Einsatz, in denen jeweils ein System jeweils 4 Nvidia Grafikkarten stecken, die die ganze Grafik ausrechnen und dann auf die Konsole übertragen.

Nvidia Shield (Quelle: shield.nvidia.com)

 

Die Konsole selbst besteht dabei aus einem Controller mit einem 5 Zoll großen Display, das eine Auflösung von 1280×720 besitzt. Der Controller ist dabei ähnlich dem Xbox 360 Controller aufgebaut. Nur das Steuerkreuz ist oben und statt der Xbox Guide Taste sitzen Tasten zur Menüführung des Geräts, etwa zur Einstellung der Lautstärke. Außerdem gibt es 2 Lautsprecher, jeweils oberhalb des Steuerkreuz und den XYAB-Knöpfen, verbaut. An Anschlussvielfalt kommen ein micro-USB und ein HDMI Anschluss,  sowie ein Anschluss für Kopfhörer. Außerdem lässt sich eine MicroSD Karte einsetzen. Um eine Verbindung ins Internet herstellen zu können, besitzt es auch WLAN.

Preise und Releastermin wurden jedoch nicht genannt. Ob jedoch solch eine Konsole sinnvoll

ist, ist fraglich. Denn neben Tablet, PC und Smartphone wirkt es eher überflüssig. Und auch die PSVita, die ähnlich ausgestattet ist, kommt erst recht langsam in Fahrt.

Weitere Infos findet ihr unter: http://shield.nvidia.com/

 

Furkan,

2. Administrator und Chefredakteur

Quellen: nvidia.de, chip.de

Ubuntu für Smartphones?

Vor rund 4 Tagen hat Canonical, die Entwickler von Ubuntu, Ubuntu für Smartphones vorgestellt.

Ubuntu for Phones

Ubuntu for Phones

Ubuntu ist dabei eine sehr beliebte Linux Distribution, die auf dem heutigen Markt eine sehr große Akzeptanz hat und für sich für jeden Nutzer eignet. Ubuntu zeichnet sich dabei durch die selbst entwickelte Oberfläche, einem Marktplatz für Anwendungen und einer eigenen Cloud-Anbindung. Nun geht Canonical einen Schritt weiter und wird auch auf der CES Smartphones mit vorinstalliertem Ubuntu vorstellen.
Es sollen zwei Versionen von Ubuntu Phone OS geben: eine für Superphones und eine für etwas schwächere, Mittelklasse Smartphones. So unterscheiden sich beide Versionen hauptsächlich in den Hardware Voraussetzungen:

System Voraussetzungen Ubuntu für Mittelklasse Ubuntu für “Superphones”
Prozessorarchitektur 1GHz ARM Cortex A9 Quad-Core ARM Cortex A9 oder Intel Atom
Arbeitsspeicher 512MB-1GB mindestens 1GB
Festspeicher 4-8GB + SD mindestens 32GB + SD
Multitouch Ja Ja
Desktop Integration(mit Dock) Nein Ja

Bekannt ist auch, dass wenn ein Superphone mit Ubuntu an eine Dock angedockt wird und an ein Anzeigegerät verbunden wird, sich wie die Desktop Version von Ubuntu verhält. Anwendungen kann man entweder als Web App mit HTML5 entwickeln, oder als Native Anwendung mit OpenGL und QML, mit C oder C++ und Javascript.

Doch Ubuntu Phone OS wird nicht das einzige “neue” Betriebssystem für Smartphones sein. Denn es gibt auch noch Tizen(Intel und Samsung), Firefox OS und Sailfish OS. Letzteres wird von Jolla, ehemaligen Mitarbeitern von Nokia, entwickelt. Auch diese haben einen Linux Kernel und Möglichkeiten zur Programmierung von Plattformübergreifenden Apps via HTML5 und Qt. Die ersten Ubuntu Smartphones sind für Anfang 2014 angesetzt. Doch die Konkurrenten sind früher dran: So will Jolla in diesem Frühjahr, Mozilla und Telefonica aus Spanien im Sommer und Samsung irgendwann in diesem Jahr, ihre ersten Geräte mit ihrem jeweiligem Betriebssystem vorstellen. Da ist Canonical spät dran.

Mehr Infos zu “Ubuntu for Phones” finden Sie Hier

Furkan,

2. Administrator und Chefredakteur

Quellen: heise.de, ubuntu.com

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