Furkan
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Review: Die PSVita
0(Hinweis: Leider waren auch noch Bilder vorhergesehen, die können leider noch nicht gezeigt werden, da es noch technische Probleme gibt. Sobald dies behoben ist, werden die Bilder sofort reingestellt.)
Nach einer Woche ausgiebigen Testen habe ich nun beschlossen, mein Feedback zur PSVita zu geben.
Die PSVita ist der offizielle Nachfolger der Playstation Portable. Es hat sich einiges getan auf dem Markt seit 2005. So ist das Mobile Gaming sehr auf Smartphones und Tablets fixiert. Trotzdem versucht Sony es noch einmal und hat somit die Playstation Vita entwickelt und nun vor rund einer Woche am 22. Februar zum Verkauf bereit gestellt.
Erstmal zu den technischen Details: Die PSVita besitzt einen 5 Zoll großen Multitouchscreen mit OLED Display, was für knackig scharfe Farben sorgt. Außerdem besitzt es jetzt 2 Analog sticks. Die PSP hatte nur eine. Desweiteren gibt es auf der Rückseite ein Touchpad, der bis zu 6 Finger erkennt. Eine VGA Kamera ist jeweils auf der Rück- und Vorderseite verbaut. Sonst bietet es an Steuerungsmöglichkeiten noch einen Sechs-Achsen-Beschleunigungssensor und die üblichen Tasten der PSP. In dem inneren der PSVita werkelt ein ARM Cortex-A9 Quad-Core Prozessor, die jeweils mit 1,4 GHz getaktet sind, und eine PowerVR SGX543MP4+, der ebenfalls 4 Rechenkerne bietet, um die Grafik zu rendern. Zur weiteren Ausstattungen gehören: Stereo-Lautsprecher, WiFi, Bluetooth, Speicherkarten- und Spielkarten-Slot, USB Anschluss, 3,5 mm Klinkenanschluss für Kopfhörer, ein Mikrofon. In der 3G Variante bietet sich außerdem ein SIM-Karten Slot fürs mobile Internet und GPS zur Ortung. Rundum kann man sagen, dass die PSVita doch nun alles an Gimmicks bietet.
An Software wird “Vita OS” vorinstalliert sein, also ein Sony eigenes Betriebssystem. Diesmal bietet es, im Gegensatz zur PSP, richtiges Multitasking. Das heisst, dass man während des Spiels auf den Playstation-Button klicken kann und so eben eine andere Anwendungen zu starten. An Leistung wird dabei nicht eingebüßt. Die Steuerung im Hauptmenü geschieht nun ausschließlich über den Touchscreen.
Nun zum persönlichen Eindruck: Nachdem man das Karton öffnet, springt sofort eine weiße Verpackung ins Auge, in der die große PSVita drin steckt. Darüber sind alles an Dokumentationen und Anleitungen verpackt. Unter der Anleitungen findet man auch noch AR-Cards, zu denen komme ich aber nochmal später zurück. Und auch ein USB_Kabel mit Ladegerät wird geliefert. Nach dem ersten Einschalten muss man ein virtuelles Stück Papier runterreißen und man wird durch ein Einführungsmenü geleitet. Nachdem wird ein Einstiegsvideo gezeigt, die rundum nochmal ein paar Features der Software zeigt. Nachdem gelangt man ins Startmenü. Dort sind die Anwendungen wie Bläschen angeordnet. Alles fungiert wie eine App: Ob Einstellungen, Musik, Bilder oder Video. Beim draufklicken erscheint wie bei jeder Applikation, ein Detailmenü, in der man nochmal alle Details sowie z.B. Infos bekommt, was das Spiel alles benötigt, oder eine Weiterführung zu einem Link. Nachdem man sich an die Oberfläche eingewöhnt hat, funktioniert es spielend leicht. Und nach kurzer Zeit fällt sofort auf, dass alles ohne Ruckler oder Probleme funktioniert. Und das Display ist perfekt. Man merkt keine Verarbeitungsfehler oder sonstige Schwachstellen. Nach ein paar Minuten liegt es super in der Hand, es ist nicht zu schwer, es ist nicht zu groß, alles passt. Bis dahin konnte ich keine Mängel denken. Es ergab sich sofort ein WoW-Effekt.
Das blieb leider nicht lange, da man nach kurzer Zeit bemerkt, dass etwas fehlt: Richtig! Ein Spiel. Denn dafür ist ja die PSVita gedacht. Doch da taucht das erste Problem auf: Entweder man geht zu einem Fachhändler und kauft sich ein PSVita Spiel oder man ladet sich ein Spiel aus dem PStore herunter, wobei man dafür wieder eine PSVita-Speicherkarte braucht. Ob nun Spiel oder Speicherkarte: beides waren zusätzliche Kosten. Und das nicht wenig. So war am nächsten Tag das Spiel WipEout 2048 und eine 4GB Speicherkarte, was insgesamt nochmal 70 Euro gekostet hat. Doch nachdem konnte man dann richtig loslegen. Nachdem das Spiel oberhalb in den Spielkarten-Slot reingeschoben wurde, wird ein Eintrag auf dem Startscreen erstellt. Außerdem sollte man auch die Speicherkarte einstecken, um Spielstände abzuspeichern. Nachdem kann man das Spiel starten und mit dem eigentlichen los legen. Und da macht die PSVita richtig Spaß. Auch wenn es lange Ladezeiten, wo vermutet wird, dass die PSVita die Daten on-the-fly verschlüsselt, um gegen Raubkopierer vorzugehen, stört es nicht wirklich. Die Grafik ist sehr gut, wirklich auf einem PS3 Niveau, der Sound ist gut, nur unter normaler Musikwiedergabe ist es nicht der Wahnsinn. Aber es fesselt sofort jemanden. Und mit den Steuerungsmöglichkeiten ist es wirklich sehr gut gelungen. Und es hakt auch garnichts, was man sonst erwarten würde. WipEout macht alles richtig. Auch wenn es hauptsächlich mit den Tasten gespielt wird, wird das Menü per Touchscreen bedient und auch in einigen Elementen wird das Touchpad benutzt. Alles passt zusammen. Das Spiel steigert sich mit der Geschwindigkeit der Fahrzeuge und der Schwierigkeit. Denn je weiter man ist, desto Actionreicher und spaßiger wird es. Das alles ist noch mit super Soundtracks gebündelt worden.
Nach dem man sich von dem Spiel amüsiert hat, kann die PSVita weiter punkten. Denn wenn man eben im PStore etwas nachschauen will, ohne das Spiel völlig zu beenden. Heisst es wieder mal einfach auf den Playstation-Button drücken und schon steht einem die ganze Welt der PSVita zur Verfügung, ohne Leistungsverlust, ohne zu warten. So möchte ich auch nochmal auf die AR-Cards zurückkommen. AR ist Argumented Reality, also die Argumentierte Realität. Dies heißt im eigentlichen Sinne, dass die Software mit der Realität mit einer Kamera zum Beispiel agiert, und so virtuell auf dem Bildschirm etwas projiziert. So geschieht das auch bei der PSVita. So werden 6 verschieden AR-Cards mitgeliefert und ein Code für zusätzliche Software, die für die AR-Cards gedacht sind. So bekommt man Fireworks, Table Football und Cliff Diving kostenlos. Fireworks geht es um Feuerwerkskörper, die man per Touchscreen zum richtigen Zeitpunkt zum explodieren bringen muss. Mit den AR Cards werden auf die AR-Cards dann 3 verschiedene Häuser projiziert, woraus dann die Feuerwerkskörper herausgeflogen kommen. Aber auch ohne die AR-Cards kann man dieses Spiel spielen. Bei Cliff-Diving wird eine Klippe oder Sprungbett projiziert, von dem ein kleines Männchen runterspringt. Dabei muss man zum richtigen Zeitpunkt die richtigen Tasten drücken. Bei Table Football wird mit hilfe der AR-Cards ein Fußball Spielfeld projiziert, worauf man dann mit seinem Nationalteam Zug für Zug spielen kann. Das Zusammenspiel der Kamera und den AR-Cards funktioniert dabei gut. Auch da erkennt die PS-Vita die Karten sofort und es gibt dabei auch wenig Probleme. Es macht eine Menge Spaß, da in Kombination mit dem Touchscreen alles reibungslos läuft.
In meinem Fazit kann ich sagen, dass die PSVita sehr gut gelungen ist. Optik Top, Verarbeitung Top, Leistung Top, alles ist eigentlich sehr gut gelungen. Es gibt nur einen Schönheitsfehler: Das Zubehör ist einfach zu teuer. Die Konsole kostet entweder 250 Euro für die WiFi Version oder 300 Euro (so auch meine) für die 3G+WiFi Version. Dies ist für die Konsole meiner Meinung nach noch akzeptabel, da die Konsole sehr viel an Ausstattung zu bieten hat. Doch, eine 4GB Speicherkarte kostet für die Konsole ab 19 Euro, was Verhältnismäßig teuer ist. Ein Spiel mit 40-50 Euro ist auch nicht gerade billig. Und da man beides braucht, um mit der Konsole Spaß zu haben, wirkt sich so etwas auf den Geldbeutel aus. Doch nach dieser Investition zeigt die PSVita von seiner besten Seite. So kann ich die PSVita für jeden empfehlen, die keine Lust mehr auf Smartphone Spiele haben, bei denen es an der Steuerung hängt. Hier fasse ich auch nochmal die technischen Daten und mein Fazit in einer Tabelle zum Ende des Artikels zusammen. Falls noch fragen zur PSVita besteht, könnt ihr mich gerne anschreiben auf meine E-Mail (furkan.filiz@techtorium.de) oder einfach in der Kommentar Funktion fragen, ich beantworte sie für euch.
Furkan, 2. Administrator und Chefredakteur
| Playstation Vita | |
| Prozessor | ARM Cortex-A9 4 Kerne, jeweils 1,4GHz |
|---|---|
| Display | 5″ OLED-Display, Multitouch, 960×544 Pixel Auflösung |
| Grafik | PowerVR SGX543MP4+, 128MB VRAM |
| Arbeitsspeicher | 512 MByte, davon 128MB VRAM |
| Festspeicher | Hängt von Speicherkarte ab, 4 bis 32 GByte |
| Konnektivität | HSPA(5,76 MBit\s Upload, 14,4 MBit\s Downstream)(Nur bei der 3G Version) GPS(Nur bei der 3G Version), WLAN 802.11 b/g/n, Bluetooth(2.1) |
| Sensoren | 6-Achsen-Beschleunigungssensor (dreiachsiger Kreisel, Beschleunigungssensor und elektronischer Kompass) |
| Akku | 2.200 mAh Kapazität, fest verbaut |
| Sound | Stereo Lautsprecher, Mikrofon |
| Bedienung | Pfeiltasten, Schultertasten, 2 Analog Sticks, Bedienungknöpfe, Beschleunigungssensor, Touchscreen, Touchpad |
| Sonstiges | Kamera, VGA, jeweils Vorder- und Rückseite |
| Software | Vita OS |
| Lieferumfang | USB-Kabel, Konsole, Ladegerät, Bedienungsanleitungen, AR-Cards, Vodafone SIM-Karte (nur bei 3G Version) |
| Fazit | positiv: sehr gute Verarbeitung, super Leistung, super Funktionen, super Grafik Neutral:lange Ladezeiten negativ: hoher Preis für Zubehör |
CeBiT 2012: Ein Fazit (Update 2)
0Im folgenden finden Sie zwei Artikel zur CeBIT 2012. Beide sind jeweils mit einer eigenen Überschrift gekennzeichnet.
CeBIT – Fazit der Redaktion
Die CeBIT hat am Samstag geendet und wir (Daniel, Furkan Cedric und Kraftler1) waren dabei. Und hier gibt es nun ein kleines Fazit von uns.
Schlussendlich kann man sagen, dass sich die Industrie auf die Cloud und zukünftige Netzwerke und deren Sicherheit konzentriert. So hat man hauptsächlich Serversysteme vorgezeigt, neue Netzwerkgeräte, also Router mit LTE Modem oder Router , die den neuen WLAN 802.11 ac Standard beherrschen. Diese Themen wurden in verschiedene Hallen verlagert. Leider konnte man sich nicht alles ansehen, da das Messegelände sehr groß ist und es sehr viele Hallen zu besichtigen gibt. Außerdem konnte Daniel mit dem Presseausweis in den “Planet Reseller” Bereich eintreten. Nach seinen Aussagen gibt es dort aber nicht wirklich etwas bahnbrechendes und die Mitarbeiter an den Ständen wirkten sehr abweisend und haben Abstand aufgebaut.
CeBIT 2012 – Techtorium ist dabei
0Bald geht es wieder los mit der CeBIT in Hannover, und wir, das Techtorium Team sind dabei.
Dieses Jahr sind mehr Aussteller bei der CeBIT als letztes Jahr, unglaubliche 4200 aus 70 verschiedenen Ländern!
Natürlich findet es in Hannover in der örtlichen Messe statt. So werden Furkan, Daniel, und wahrscheinlich auch Cedric und der Grafiker Kraftler1 vor Ort sein und von dort aus für euch berichten. Schon jetzt wurden einige Neuheiten auf der MWC (Mobile World Congress) 2012 in Barcelona vorgestellt. Dort liegt der Schwerpunkt auf Smartphone und Tablets, also die mobile Welt.
Es gibt wie immer den Planet Reseller, der sich in der Halle 14/15 befindet. Leider stellen dort die meisten bekannten Hersteller ihre Ware aus. Vom Planet Reseller kommen aber wahrscheinlich Nachrichten von Daniel, da er Zugang dort hat.
Wie seit dem letzten Jahr ist auch wieder CeBIT life dabei, wo es grundsätzlich um Elektronik für das Zuhause geht. In der CeBIT lab werden neue Technologien präsentiert und in CeBIT Pro geht es um Elektronik für professionelle Anwendungen und Firmen.
Dieses Jahr ist das Land Brasilien als ein Partnerland dabei, da es ein Beispiel für eine große wirtschaftliche Entwicklung ist. Auf der CeBIT wird dafür am ersten Messetag der Deutsch-Brasilianische ITK-Gipfel im Nord/LB-Forum stattfinden.
CES 2012, Teil 2
0Die CES 2012 kommt langsam zu seinem Ende, und seit dem letzten Post sind nochmal einige Neuerungen hinzu gekommen. Deswegen werde ich in einem Teil 2 noch einige Neuheiten kurz und knapp beschreiben.
Ultrabooks erobern die Messe
Nicht nur Tablets und Smartphones oder neue Smart-TV gab es massenweise. Auch Ultrabooks gab es in jeder Ecke. JederHersteller hat mindestens ein neues Gerät unter der Kategorie Ultrabook vorgestellt. Ultrabooks sind dabei sehr kompakte Notebooks, die maximal 1,9 kg wiegen und eine maximale Bauhöhe von 20 mm haben. So ähneln sie dem Macbook Air von Apple sehr. Dabei haben sie alle eine ähnliche Ausstattung: ein Intel Core i5 oder i7 Prozzesor auf Basis der Sandy Bridge Generation oder der nächsten Ivy Bridge Generation. So hat z.B. HP das neue HP Envy 14 Spectre vorgestellt. Ein Ultrabook, dass vorallem auf Design ausgelegt ist. Denn auf dem Display, dem Deckel und auf der Handablage unterhalb des Displays wurde Gorilla Glas verbaut. So lässt es einen edlen Eindruck wirken. An Ausstattung gibt es auch genug: So ist ein Intel Core i5-2467M verbaut, vier GB an Arbeitsspeicher und eine 128 GB SSD. Zwei USB-Ports (einer davon mit USB 3.0), HDMI und Mini-DIsplayPort Anschluss, LAN, WLAN mit 5GHz Unterstützung, Bluetooth und sogar NFC sind verbaut. Auch andere Hersteller wie Dell mit dem Dell XPS 13 oder Samsung Series 5 Ultra uvm. gibt es zu betrachten.
Standards ohne Boden
Auch gab es an Standards vieles zu betrachten. So heisst die neue Richtung von TV-Herstellern 4k. Dies beschreibt dabei die 4-fach höhere Auflösung als Full HD bezeichnet. Es wurden viele neue TVs mit dieser Auflösung gezeigt, doch derzeit gibt es ein Problem: der zurzeitige Standard HDMI 1.4a , mit denen die Bild- und Tonsignale übertragen werden, reicht nur für eine 4k Auflösung mit 30 FPS (Bilder die Sekunde). Dabei sollen aber 60 FPS dargestellt werden können. Und auch 3D kann nicht bei einer 4k Auflösung dargestellt werden, da wird es wieder auf Full HD begrenzt. Und beidem ganzen Wirrwarr von den verschiedenen Herstellern wird es wieder ein Chaos geben. So beschreibt Samsung die 4k Auflösung mit “Ultra High Definition”. Dies beschreibt aber wiederum eine Auflösung von jenseits der 8000, diese soll von der BBC Testweise für die Olympischen Spiele 2012 in London ausgestrahlt werden. Und bis solche Geräte und der nächste HDMI Standard und die Geräte mit dem nächsten HDMI Standard auf den Markt kommen, kann es noch ein gutes Jahr dauern. Aber auch ein anderer neuer Standard wurde nebenbei auf der Messe gezeigt. Unszwar DisplayPort 1.2 . Dies soll volle 4k Auflösung bei 60 FPS zeigen. DisplayPort 1.2 wurde auch bei der neuen AMD Radeon HD 7970 verbaut. Jedoch besteht hier auch wieder ein Problem, denn es gibt noch keine Bildschirme, die es unterstützen. So gab es aber trotzdem eine Beispielkonfiguration zu sehen. Dabei wurde ein Eizo DuraVision FDH3601 eingesetzt, der 4k anzeigen kann. Da besteht wiederum das Problem, dass der Monitor das Bild aus zwei Bildschirmausgaben ein Bild zusammensetzt. So wurde eben schnell eine kleine Platine verlötet, auf der ein DisplayPort Kabel von der Grafikkarte zur Platine geht, die Signale in zwei teilt, und zwei Kabel leiten diese Signale dann an den Monitor weiter, der diese Signale dann problemlos verarbeitet. So sollte man sich darüber noch keine großen Gedanken machen, dies alles ist erstmal Zukunftsmusik.
Weitere Besonderheiten
Sonst gab es noch weitere besondere Neuheiten. So z.B. das erste Android Smartphone auf Basis von Intels neuen Atom Prozessoren für Mobilgeräte. Das Lenovo K800 wird das erste Smartphone mit dieser Plattform. Es besitzt einen Intel Atom der kommenden Generation, mit der Modellnummer Z2460. Dieser taktet mit 1,6GHz und besitzt einen Kern. Es besitzt ein 4,3 Zoll großes Display mit einer 720p Auflösung, also 1280×720. Laut ersten Benchmarks soll es sehr gute Ergebnisse liefern. Aber genaue Tests wird es wohl erst nach dem Release geben. Beim Release gibt es jedoch einen kleinen Haken: Es ist nur für den chinesischen Markt bestimmt. Verkauf in weiteren Ländern ist zurzeit nicht geplant. Auch soll das Galaxy Tab 7.0 Plus auch in Deutschland kommen. Nach einer kleinen Designänderung sitzen die 2 Lautsprecher des Geräts einmal oberhalb des Displays und einmal unterhalb des Displays. So soll es nicht mit den Design-Richtlinien von Apple in Konflikt kommen. Es wird ab Februar mit Android 3.2 mit einer UVP von 599 Euro hier in Deutschland erhältlich sein. Auch hat Razer eine neue Studie präsentiert. Das Projekt Fiona erinnert an ein gewöhnliches Tablet, denen an den zwei Seiten ein Controller, die stark an die Controller von Sonys Playstation Move erinnern, angebracht wurde. In dem Tablet soll ein Core i7 der zweiten Generation sitzen und hat sogar ein 7.1 Sound System. Mit allen anderem Standard Zubehör, wie WLAN und Bluetooth, kommt noch ein Drei-Achsen-Gyroskop hinzu. Dieses Projekt ist natürlich an Spieler ausgerichtet und schaut nach einer überdimensionierten Playstation Vita aus. Projekt Fiona soll laut Razer noch dieses Jahr starten. Bis dahin wird sich wohl noch einiges an der Technik ändern. Da heisst es abwarten.
Und so geht die CES auch zu Ende. So hat es ein großes Spektakel von Neuheiten, einige Sinnvolle und einige, die noch Zeit brauchen. Die nächste große Messe ist die Mobile Congress World in Barcelona, die in Februar stattfindet. Da wird auch hier nochmal darüber berichtet. Bis dahin darf man die Spekulationen um weitere Neuheiten anhören und genießen.
Furkan, 2. Administrator und Chefredakteur
CES 2012
0Seit Heute, dem 10. Januar ist die CES (Consumers Electronic Show) 2012 in Las Vegas offiziell für jeden offen. Dies ist die erste wichtige Messe für die Computerindustrie dieses Jahres. So werden Neuheiten vorgestellt, die im Laufe des Jahres auf den Markt kommen sollen. Offiziell wurde die Messe Sonntagabend, dem 8. Januar, um 16.00 Uhr Ortszeit eröffnet ( Um 1 Uhr Nachts bei uns). Obwohl es nicht lange ist seit der Eröffnung der Messe, gibt es doch schon eine Masse voller Neuheiten. Vorallem neue Fernsehergeräte , Tablets, Smartphones und auch Ultrabooks, also super schlanke Notebooks mit langer Laufzeit, wurden vorgestellt, auch wenn nicht alle Neuheiten in Europa verfügbar sein werden. Hier finden sie eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Neuheiten:
Eine handvoll neuer Tablets…
Acer hat mit dem Acer Iconia Tab A700 das erste Tablet mit Full-HD Display vorgestellt. Das Gerät besitzt einen Tegra 3 Chipsatz von Nvidia, der 4 Kerne besitzt und jeweils mit 1,3 GHz takten und einer speziellen Grafiklösung arbeitet. Auf der Rückseite ist eine 5 Megapixel Kamera verbaut sein. Es soll außerdem über einen mini-HDMI-Ausgang und über einen SIM-Slot für optionale 3G Verbindung verfügen. Für drahtlose Verbindungen gibt es WLAN mit dem a/b/g/n Standard und Bluetooth 3.0. Es soll vorraussichtlich April dieses Jahres auf den Markt kommen. Für genaue Spezifikationen bleibt es abzuwarten.
Desweiteren steigt Fujitsu mit dem Arrows Tab F-01D in den Tablet Markt ein. Es besitzt einen 1 GHz Dual Core Prozessor von Texas Instruments, einen 10,1 Zoll Display mit einer Auflösung von 1280×800 Pixeln, 1GB Arbeitsspeicher und 16GB interner Speicher. Als Betriebssystem dient Android in der Version 3.2. Außerdem wird der LTE Mobilfunkstandard unterstützt. Besonderheit des Tablets ist, dass es Wasserdicht ist bis zu einer Wassertiefe von 1 Meter. Ein Verkauf und Vertrieb in Deutschland sei geplant, aber wann und zu welchem Preis ist noch unbekannt.
Asus und Nvidia haben in Zusammenarbeit ein neues Tablet gezeigt, dass ebenfalls die Tegra 3 Plattform nutzt und nur 250 US-Dollar kosten soll. Es ist 7 Zoll groß und erinnert an das Eee Pad MeMo, dass vor rund einem Jahr vorgestellt wurde. Jedoch sind keine weiteren Details bekannt, es bleibt also abzuwarten.
Smartphones ohne Ende….
Auch wurden viele neue Smartphones vorgestellt. So hat Huawei das zurzeit dünnste Smartphone der Welt vorgestellt. Das Ascend P1 S hat eine Dicke von nur 6,68 Millimeter und besitzt ein 4,3 Zoll Super-AMOLED-Display mit 960×540 Pixel Auflösung, eine 8 Megapixel Kamera und ein 1,5 GHz schnelles Dualcore Prozessor. Als Betriebssystem dient Android in der aktuellsten Version 4.0 . Mit diesem Gerät will sich Huawei im High-End Segment zeigen lassen. Der dicke Bruder Ascend P1 unterscheidet sich dadurch, dass es einen stärkeren Akku besitzt und dementsprechend auch etwas dicker als das Ascend P1 S ist.
HTC und Nokia haben zwei neue Windows Phone Flagschiffe gezeigt. HTC kam mit dem HTC Titan 2 her. So besitzt es ähnliche Leistungsdaten wie sein Vorgänger. Es besitzt ein 4,7 Zoll Großes Display mit einer Windows Phone typischen Auflösung von 800×480 und einem 1,5 GHz Single Core Prozessor. Die Besonderheit liegt in der Kamera. Diese löst nämlich mit satten 16 Megapixeln auf. Außerdem funkt das Gerät mit dem LTE Standard. Ob es nach Deutschland kommt, ist jedoch unklar. Nokia hat das Nokia Lumia 900 offiziell vorgestellt. Dies besitzt en 4,3 Zoll großes AMOLED-Display mit Nokias ClearBlack-Technologie, einen 1,4 GHz Single Core Prozessor, einer 8 Megapixel Kamera und den Windows Phone 7 typischen Ausstattungen. Außerdem unterstützt das Gerät, genauso wie das HTC Titan 2, den Mobilfunkstandard LTE.
Eines der Highlights war jedoch das neu vorgestellte Sony Xperia S. Genau, das Ericsson ist weggefallen. Es ist das erste Dual Core Prozzesor Smartphone, dass von Sony kommt. Es besitzt einen 1,5 GHz schnellen Dual Core Prozzesor, ein 4,3 Zoll großes Display mit einer HD-Auflösung und der Mobile Bravia Engine, für bessere Kontraste und Farbdarstellung sorgen soll. Außerdem besitzt es 1 GB Arbeitsspeicher, eine 12 Megapixel Kamera mit Exmor R Sensor für bessere Lichtverhältnisse und einen 32 GB großen internen Speicher. Micro-SD werden jedoch nicht unterstützt. Die Kamera nimmt Videos in Full-HD Auflösung auf. Als Software Basis dient Android 2.3, aber ein Update auf 4.0 soll kurz nach dem Release geben. Zusätzlich bietet es neben Bluetooth,WLAN,DLNA,mirco-USB auch NFC sowies USB-Tethering und aGPS. Der Akku ist ausserdem fest verbaut. So stellt sich Sony seine neue Xperia NXT Serie vor, die alle an einem ähnelndem Design erkennbar sein werden. So gibt es einen durchsichtigen Bereich unter den Sensortasten, indem auch die Antennen verbaut sind.
Fernseher mit Bewegung….
Auch im Fernseher Bereich gibt es einen kräftigen Schwung. So wurden neue Fernseher von Samsung, Lenovo, LG, und Sharp vorgestellt. Samsung kam mit der neuen ES-Serie, die die neuen Topmodelle in Deutschland darstellen sollen. Mit Diagonalen bis zu 75 Zoll bietet die ES-Serie ein überarbeitetes Smart-Hub, indem man jetzt noch mehr Apps laden kann, darunter auch “Angry Birds”, und Sprach- und Gestensteuerung, für die schon eine Kamera verbaut ist. Angetrieben wird die ganze Technik von einem Dual Core Prozessor angetrieben, den man per Modul auch aufrüsten kann, Samsung hat dabei ein Quad-Core Modul in Aussicht gestellt. Außerdem wird die ganze Ausstattung mit 3D, Spielen, Fitnessprogrammen und Netzwerkfähigkeit verfeinert. Preise und Verfügbarkeit wurden jedoch nicht genannt. Auch LG hat neue Fernseher Geräte vorgestellt. Mit Cinema Screen sorgt LG für Aufsehen. Diese Fernseher haben nur noch einen Millimeter breiten Rand. Außerdem besitzen sie eine flächendeckende LED-Hintergrundbeleuchtung. So gibt es jetzt auch wie bei Samsung eine Sprachsteuerung und eine 3D-Gestensteuerung. Zusätzlich gibt es eine Dual-Play-Funktion, die es mithilfe der 3D Technik ermöglicht, zwei unterschiedliche Vollbilder darzustellen. Dies wäre dann zum Beispiel bei einer Splitscreen Partie an einer Xbox 360 nützlich, denn dann würde jeder Spieler seinen eigenen Bereich sehen. Auch Sharp hat einige neue Fernseher Modelle im Petto, doch diese werden nur für die USA verfügbar sein. Trotzdem ist es eine Erwähnung Wert. Denn so wurden 85 Zoll große Flachbildschirme gezeigt, die eine 8k-Auflösung anzeigen können. Denn Sharp behauptet, dass trotz beschränktem Platz, immer mehr zu größeren Modellen zugegriffen wird. Auch Lenovo kam mit einem Flachbildschirm daher. Dieser kommt mit 3D-Funktionalität, Sprachsteuerung und Android 4.0 und Internetzugriff. So sollen etwa 100 Apps vorinstalliert sein. Dabei soll ein 1,5 GHz Prozessor mit 1GB RAM, 8GB Massenspeicher und eine 2GB SD-Karte seine Arbeit leisten. Auch eine 5 Megapixel Webcam zur Gesichtserkennung ist installiert. Die Markeinführung ist jedoch nur für China geplant.
Das war noch nicht alles. Es wurden auch eine Reihe neuer Ultrabooks vorgestellt, die vorallem billiger kosten sollen als die jetzigen. Außerdem hat Microsoft langsam Abschied von der CES genommen, denn dieses Jahr sind sie zum letzten mal dabei. Dabei wurde jedoch angekündigt, dass die erste Windows 8 Beta im Februar starten wird, und Kinect für Windows auch im Februar starten soll. Das war es erstmal von der CES 2012. Mehr Infos findet ihr hier (in English)
Quelle: computerbase.de
Furkan, 2.Administrator
28c3 , Tag1
0Nachdem ich Probleme hatte, eine richtige Internetverbindung aufzubauen, kann ich nun endlich über den ersten Tag hier in Berlin berichten.
Der 28. Chaos Communication Congress, kurz 28c3, ist eine alljährliche Versammlung von Hackern, Nerds, Freaks und Informatikern. In dieser Versammlung werden dann Projekte vorgestellt, Vorträge gehalten, Anleitungen gegeben uvm. Cedric und ich sind aus dem Techtorium Team live dabei. Ich werde euch etwas über den ersten Tag berichten, auch wenn ich hier nicht alle Mittel zu Verfügung habe.
Der erste Tag begann am 27.12.2011. Auch nachts um 1 Uhr konnte man war es schon möglich den Kongress zu betreten rein. Es war ziemlich leer, aber man durfte schon an einigen Ständen schnuppern. Die Veranstaltung findet außerdem im Berliner Congress Center statt, direkt am Berliner Alexanderplatz. Es gibt insgesamt 3 Säle, in denen die Vorträge stattfinden. Außerhalb der Säle gibt es Sitzplätze, an denen auch freie Steckdosen und Switches zu finden sind. Außerdem Stände von einigen Gruppen, wie die BlinkenArea oder Lockpicking.org zu finden. Und im Keller des Gebäudes findet man einen roßen abgedunkelten Raum finden, in denen sich viele Hacker zusammensetzen können. Direkt daneben gibt es den Hardware Hacking Bereich.
Um 12:45 Uhr ging es dann los. Der erste Vortrag, in dem ich war, ging es über die klassiche Atari 2600. Ein Video Computer System (kurz VCS) aus den 80er Jahren, der bis heute noch einen hohen Beliebtheitsgrad hat. So wurde die Entstehungsgeschichte, die Harware im Detail und die Programmierung erklärt. Nach dem Vortrag ging es weiter mit dem Thema “Can trains be hacked?”. Hier wurde die Technik der Bahn in Deutschland chronologisch erklärt und es wurde auf die erheblichen Sicherheitsrisiken dieser Techniken gewarnt. Um 16.00 Uhr ging es dann weiter mit dem “Staatstrojaner” oder auch “0zapftis” gennant, der von den CCC Sprechern kam. So wurde 2 Stunden lang, die ganze Thematik vom ersten Fall bis zur aktuellen Lage zusammengefasst und ist auch auf einer sehr lustigen Art in die teschniche Details eingetaucht. Denn es wurden großeSoftwareteile gefunden, die dieser Trojaner nicht besitzen soll. Denn durch ein Gesetz wurde festgeleget, dass bei einer konkreten und ernstzunehmenden Bedrohung eine Überwachung der Kommunikation von telefonaten möglich seien. Der Trojaner hingegen besaß Code, um Screenshoots zu schießen oder E-Mails abzuspeichern.
Nach diesem hoch gelobten Beitrag vom CCC ging ich weiter in einen Beitrag, indem es um das staatlich kontrollierte Internet in der Türkei ging. Denn in Türkei wird seit 2007 das Internet zensiert , nach und nach, obwohl es in der Politik selber nicht klappt. So werden Websites wie Youtube oder auch WordPress gesperrt. Doch die Leute lernetn schnell, diese Sperren per Proxy-Server zu umgehen. Doch es ging immer weiter und weiter, und irgenwann wurden Filter eingeführt. Diese Filter sollen dazu dienen, Websites, die Kinder nicht ohne Erlaubnis ihrer Eltern nicht besuchen dürfen, und was Eltern bzw. ganze Familien nicht sehen sollten. Nach diesem ganzen Hin und Her habe ich dann so langsam aufgehört und habe mich mit Cedric in die Hackerlounge im Keller begeben. Da haben wir noch einige Projekte von uns selber bearbeitet und uns auch einfach mal ausgeruht.
Dies wars erstmal vom ersten Tag. Es gibt auch Bilder, diese kann ich zurzeit aus einigen Problemen nicht hochgeladen. Diese werden jedoch so schnell wie möglich folgen…. Es gibt auch einen Online Stream, in denen man die Vorträge.live mitverfolgen kann oder verpasste Vorträge nochmal anschauen kann.
Link: www.28c3.fem-net.de
MfG
Furkan, 2. Administrator
Nokia und sein Versagen
0Nokia kennt jeder, das ist wahrscheinlich klar, aber Zeiten von iPhones und Android hat man von denen leider immer weniger gehört. Und leider muss man sagen, dass Nokia seit 2009 nicht mehr die Kurve kriegt. Die Aktien sind drastisch gestürzt, es gibt immer weniger Gewinn, es gab massive Entlassungen usw. Nun hat man in den letzten Wochen wieder etwas großes von denen gehört: Das Nokia Lumia 800 und Lumia 710. Zwei Windows Phone 7 Smartphones, dass durch die Kooperation mit Microsoft entstanden ist. Dies ist auch die letzte Hoffnung für Nokia, denn Nokia hat in Europa und in Nordamerika sehr viele Marktanteile an Apple und Google abgegeben.

Das Nokia Lumia 800 (Quelle: presse.nokia.de)
Aber kommen wir zu den Details: Das Nokia Lumia 800 ist ein Smartphone mit Windows Phone 7 Betreibssystem, das eine 3,7 Zoll Bildschirmdiagonal, ein AMOLED Display mit ClearBlack Technologie, was für bessere Schwarzwerte sorgen soll, ein 1,4 GHz Single-Core Prozzesor, 512MB Arbeitsspeicher, eine 8 Megapixel Kamera mit LED-Blitz und natürlich der ganze Standard wie A-GPS, WLAN etc. Alles schön und gut, das einzige Manko daran aber: es ist auch nur ein Smartphone aus einem Einheitsbrei. Denn durch Windows Phone 7 hat man nicht viel Freiheit. So hat das Smartphone eine Auflösung von 800×480, wie jedes andere Windows Phone 7 Smartphone. Somit sticht das Smartphone nur mit 2 Elementen aus der Konkurrenz: Design und in gewisser Weise auch die Software. Aber Hardwaretechnisch hat Microsoft gewisse Vorgaben für die Smartphones mit Windows Phone 7 festgelegt.

Das Nokia Lumia 710 (Quelle: presse.nokia.de)
In Sachen Software hat Nokia noch ein kleines Paket dazu gegeben. So z.B gibt es Nokia Drive und Nokia Maps. Nokia Maps ist eine Kartensoftware, dass mehr für Fußgänger ausgerichtet ist. Nokia Drive hingegen ist eine vollwertige Navigations Software, dass oben drauf noch kostenlos ist. So hat man direkt eine vollwertige Navigationssoftware, die auch viel verspricht. Denn so kann man Karten für über 70 Länder mit Sprachansage. Dazu gibt es noch Nokia Music, womit man Zugriff auf über 13 Millionen Musiktitel hat. Dazu gibt es auch noch Mix Radio, dass Playlisten erstellt, ohne zu wissen, was jetzt gerade läuft, wie ein Radiosender also. Nur leider wird Mix Radio in Deutschland erstmal nicht verfügbar sein, da der Dienst nicht mit der GEMA abgeklärt wurde. Doch nicht nur die Software spricht an. Auch das Design, und da hat sich Nokia Mühe gegeben. Denn es sieht richtig edel aus. Durch ein spezielles Plastikgemisch ist das Gehäuse recht edel. Es wird in den Farben Schwarz, Blau und Rosa verfügbar sein.
Da gibt es auch noch den kleinen Bruder, das Nokia Lumia 710. Dies ist der abgespeckte Bruder des Lumia 800. So zum Beispiel besitzt es nur 8GB statt der in den Nokia Lumia 800 verbauten 16 GB Speicher. Und auch das Display ist ein einfaches TFT- Display, was aber trotzdem recht gute Qualität liefern soll. Die Display Größe bleibt dabei gleich. Mehr infos finden sie auf der Produktseite des Gerätes (unten verlinkt). Das Nokia soll ab dem 15. November zu einem stolzen Preis von UVP 499 Euro verkauft werden, das Nokia Lumia 710 zu einem Preis von UVP 320 Euro, diese werden aber nach Veröffentlichung der Geräte wieder etwas sinken.
Nun hat Nokia einen Neuanfang vorgelegt, die Frage ist jedoch, ob der Neuanfang auch hilft. Denn in der Vergangenheit hat Nokia alles verpasst. Doch alles der Reihe nach. Als es das iPhone neu gab, waren die ganzen Augen dadrauf gerichtet. Durch eine sehr gut durchdachten Strategie von Steve Jobs wurde das iPhone zum Markt-Hit. Nach einem Jahr kam Google und HTC mit Google Android an, dass heute eine sehr gute Alternative zu Apples iPhone bildet. Nokia lief da neu mit Symbian S60v5 und deren Nokia 5800 Expressmusic, ein günstiges Touchscreen Handy mit guter Multimedia Funktionalität konnte es überleben, auch das N97 kam als guter Office Allrounder gut an. Doch nach Zeiten des iPhone 3G(S) und HTC Desire sank das Intresse dran. Es musste von Nokia etwas neues kommen, nur leider kam wenig bei raus. So kam August 2009 , nachdem das iPhone 3GS veröffentlicht wurde, das Nokia N900 heraus. Ein Multimedia Smartphone, dass alle Standards erfüllte. So zum Beispiel gab es eine 5 Megapixel Kamera, 3,5 Zoll Display und eine vollwertige Tastatur. Der einzige Grund, womit sich das Gerät überhaupt verkaufen lies, war das Betriebssystem. Denn es lief Maemo, ein Linux Betriebssystem auf Basis von Debian. Obwohl das Smartphone recht viel konnte, wurde es kaum bekannt. Der Grund kann einfach sein: Die Strategie hat nicht gestimmt. Denn es wurde nicht richtige Werbung gemacht, man hatte sich nur auf die Artikel und Nachrichten im Internet gehofft. Doch noch nicht mal im TV wurde richtig Werbung geführt. So wurde es der Öffentlichkeit kaum bekannt. Es wurde der Öffentlichkeit kein besonderer Kaufgrund genannt. Beim iPhone war es anders: Es wurde als ein Revolutionäres Gerät bezeichnet, und das stellte sich später auch heraus. So hatten die Konsumer auch einen Kaufgrund dafür. Doch Nokia hat da völlig verschlafen, Leider. Doch es ging weiter. Nachdem Geräte wie HTC Desire oder Samsung Galaxy S herauskamen, wurde Anfang 2010 eine Kooperation mit Intel bekanntgegeben. So entstand das Projekt MeeGo. MeeGo ist eine Verschmelzung aus Intels Moblin und Nokias Maemo. Zusammen sollte es ein Linux Derivat ergeben, dass auf verschiedensten Geräten laufen sollte. Nicht nur auf Smartphones oder Netbooks, sondern auch in Automobilen, TV-Geräte und auch Konferenzen Telefonen, wie man sie aus den Büros kennt. So wurde stark entwickelt und es gewann auch an gewisser Beliebtheit. Doch die Konkurrenz holte auf. Es wurden immer mehr Mobiltelefone auf Basis von Android Betriebssystem vorgestellt und auch andere neue mobile Betriebssysteme wie Windows Phone 7 kamen. Nokia hatte nochmal mit Symbian′^3 , einer erweiterten Version von S60v5, dass auch Multitouch mit sich brach. So kamen ein Geräte Line-Up bestehend aus Nokia N8, C7, E7 und C6-01. Diese Geräte lassen sich auch heute noch recht moderat verkaufen, aber noch lange nicht so wie das iPhone oder Android Geräte. Ausserdem konnten die Konkurrenten mit einer großen App Auswahl und auch stabileren Menüführung, die viel besser aussah und auch viel benutzerfreundlicher war, so z.B. ist HTC eines der beliebtesten Oberflächen auf dem Markrt geworden. Es ging immer weiter und Nokia hat immer weiter an Marktanteile verloren. So habensie vorallem an Apple und Samsung Marktanteile verloren. Und bis heute hat sich an der Situation nichts geändert. Anfang 2011 wurde wieder eine große Kooperation angekündigt: Nokia und Microsoft, ein großer Softwarekonzern und ein nicht mehr Weltmarktführer im Bereich Smartphones und Handys, tun sich zusammen um Windows Phone 7erfolgreich auf dem Markt zu etablieren. Jedoch hat man nicht viel von der Kooperation erwartet, denn es gab ein großes Problem: Microsoft hat für Windows Phone 7 gewisse Richtlinien an die Geräte gestellt: so z.B. musste die Auflösung 800×480 sein, eine andere wird nicht unterstützt. So entstand aus Windows Phone 7 ein Einheitsbrei, die sich nur vom Design unterscheiden. Denn die meisten Details waren gleich. Und daraus solte Nokia versuchen, wieder aufzusteigen und aus einem Einheitsbrei heraus zu stechen. Dies wird jedoch schwierig gelingen. Doch es gab auch noch die Kooperationmit Intel, mit denen das Projekt MeeGo entstand. Dieses wurde kurzer Hand mit dem Nokia N9 zurückgewiesen. Ein Smartphone mit MeeGo Betriebssystem. Das Smartphone besitzt ein 3,9 Zoll großes AMOLED Display, 1,4 GHz Prozessor und 1 bzw. 64 GByte internen Speicher. Zusätzlich gab es auch noch die neue NFC Technologie integriert, was man zurzeit keinem anderem Linux Smartphone finden kann. Doch dieswurde auch einfach nur herausgebracht und dann war auch wieder Ende im Gelände. Obwohl das Smartphone sehr edel wirkte und auch viel unter der Haube hatte, hatte man sich nicht die Mühe gemacht, es richtig zu vermarkten. So hatte Nokia vollständig auf Windows Phone 7 vertraut. So sanken die Verkaufszahlen und auch die Erwartungen. Und nun werden in kürze zwei Windows Phone 7 Geräte veröffentlicht, die dem Einheitsbrei von Microsoft ähneln, und Nokia aus der Patche helfen soll. Außerdem wurde Nokia vom Thron gestürzt. Denn Samsung und Apple konnte mächtig aufholen.
Doch Nokia hat auch ein Plan B im Ärmel. Und der heisst in die Schwellenländer flüchten. Denn Nokia hat neben der Nokia Lumia Serie auch die Nokia Asha Serie vorgestellt. Die Serie besteht aus einfachen Handys die umgerechnet zwischen 80 und 130 Euro kosten sollen. Doch diese sollen in den Schwellenländern wie Thailand, China oder Japan verkauft werden. Dort ist Nokia mit seinen billig Handys recht beliebt. So hätte auch Nokia noch eine chance als Firma und Konzern zu überleben. Denn Nokia hat Grundlegen es nicht geschafft sich auf ein Projekt zu konzentrieren und es auch richtig zu vermarkten. Und sie haben bei den ganzen neuen sehr viel wertvolle Zeit verloren.
So wird sich dannauch in kürze zeigen, ob der Plan mit Windows Phone 7 und dem Nokia Lumia 800 und 710 aufgehen wird. Wir sind natürlich alle gespannt. Was haltet ihr zurzeit von Nokia?, Wärt ihr an die neu vorgestellten Geräte interessiert? Wir würden uns auf eure Kommentare oder Antworten freuen.
Furkan, 2. Administrator
Viele neue Vorstellungen
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Einladungsbild von Apple (Quelle: computerbase.de)
In dieser Woche kommen verstärkt neue Pressetermine und Einladungen an. Zu aller erst berichten wir von Apple. So hat Apple nun der Presse eine Einladung versendet mit einem Bild, dass mit der Schrift “Let’s talk iPhone”. Das Schliesst auf eine Vorstellung eines neuen iPhone Gerätes zurück. Dabei wurde als Datum der 04.10.2011 angegeben, 19 Uhr deutscher Zeit beginnt die Pressekonferenz. Desweiteren hatte Amazon gestern, also dem 28.09.2011 eine Pressekonferenz. Großes Highlight war das hauseigene Tablet der Firma, das Kindle Fire. Es ähnelt sehr dem Aussehen des Blackberry Playbook. Unter der Haube besitzt das Tablet ein 7 Zoll großes Display mit IPS-Panel und einer Auflösung von 1280×600. Das Display wird dabei von Gorilla Glas

Das Amazon Kindle Fire (Quelle: computerbase.de)
extra geschützt. Angetrieben wird es von einem 1Ghz schnellem Dual Core Prozessor von Texus Instruments und besitzt 8GB großen Speicher. Wlan mit dem n-Standard ist ebenfalls an Board. Was man vermisst sind Kamera, Mikrofon und ein 3G-Modul. Softwaretechnisch wird es mit einer Android 2.x angetrieben, dass aber stark von Amazon modifiziert wurde und so eigentlich nicht mehr Android nennen kann. Obwohl es 8GB internen Speicher besitzt, ist das dem Heutigen Standard zu wenig. Amazon bietet auch gewisse Cloud-Dienste an. So werden gekaufte Apps, Bücher etc. an das Benutzerkonto geknüpft und kann es dann x beliebig auf Tablet spielen und auch wieder löschen. Außerdem setzt der Browser auf eine Komprimierungstechnik, das heisst, dass aufgerufene Websites von den Amazon Servern komprimiert werden, diese stark komprimiert ans Tablet gesendet. Das Tablet dekomprimiert es wieder und öffnet es wieder als normale Website, das spart Datenverkehr. Diese Technik kennt man aber auch schon vom Opera Browser mit der Turbo Funktion. Außerdem wird das Kindle Fire Flash-Inhalte unterstützen, was vorteilhaft gegenüber dem iPad ist. Das Kindle Fire soll bald zum Kampfpreis von 200 US- Dollar angeboten werden.

Einladungsbild von Samsung (Quelle: computerbase.de)
Zu guter letzt hat heute, dem 29.09.2011, Samsung zu einer Pressekonferenz eingeladen, die am 11. Oktober stattfinden wird. Dabei wird stark angenommen, dass der Nachfolger des Google Nexus S vorgestellt werden soll, dass mit der nächsten Version des mobilen Betriebssystem Android vorinstalliert haben soll, das den Codenamen “Ice cream sandwich”, zu Deutsch Eiscreme-Sandwich, trägt. Natürlich werden wir so gut es geht, über die Pressekonferenzen berichten.
Furkan, Administrator
Build Windows Keynote
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Seit gestrigem Tage, also dem 13.09.2011 hat die BUILD Entwicklerkonferenz von Microsoft gestartet, worum es hauptsächlich um die Entwicklung um Windows und vieler anderer Produkte von Microsoft geht. In einer Keynote hat der Vorsitzende von Windows und Windows Live Steven Sinofsky in einer 2 Stündigen Keynote Windows 8 vorgestellt. Es wurden vorallem die neue Metro UI Oberfläche vorgestellt, die sich sehr an die Tiles von Windows Phone anlehnt. So wurden viele Neuheiten wie der Connected Standby, indem der Computer in einen Energiesparmodus eingeht, aber weiterhin mit dem Internet bzw. Netzwerk kommuniziert, um so z.B. Dateitransfer fortzusetzen. Aber auch viele andere Neuerungen von Windows 8 kann man unter der englischen Keynote angucken (siehe Link). Am Ende der Keynote hat man mitgeteilt, dass die Windows 8 Developer Preview Heute um 05:00 Uhr Deutscher Zeit freigegeben wird bzw. wurde. Es gibt dabei drei Versionen: eine 32-bit und 64-bit Version und eine 64-Bit Version mit Entwicklerwerkzeugen. Bei der Installation muss man sich jedoch nicht registrieren und auch kein Aktivierungschlüssel wird benötigt. Die Developer Preview ist vorallem auf Entwickler gerichtet, die für Windows ihre Anwendungen programmieren. Den Downloadlink erhält ihr am Ende diesen Beitrags. Die BUILD Konferenz geht bis zum 16. September, ich werde natürlich weiter berichten.
BUILD Keynote: http://www.buildwindows.com/
Windows 8 Developer Preview: http://msdn.microsoft.com/en-us/windows/home/
Furkan, Administrator
Der Streit zwichen Samsung und Apple
0Nun hat man schon öfters im Fernsehen, in der Zeitung und auch sonst überall im Internet darüber gehört/gelesen, dass Samsung und Apple sich gegenseitig einen rechtlichen Streit austragen. Und In Europa scheint Apple einen Erfolg zu haben. Denn am Anfang hatte Apple in verschiedenen Ländern geklagt, auch in Düsseldorf, und dort hatten sie auch Erfolg. Mit den Argumenten, dass Samsung Galaxy Tab 10.1 eine “sklavische Kopie” des “KultObjekt” iPad 2 ist, haben sie ein Verkaufsstopp gefordert. Mit Erfolg. So hatte das Landgericht Düsseldorf eine einstwillige Verfügung des Samsung Galaxy Tab 10.1 in ganz Europa außer den Niederlanden erwirkt. So konnte Samsung das Galaxy Tab 10.1 in ganz Europa außer in den Niederlanden nicht verkaufen. Doch als man kurzer Zeit bemerkte, dass die Beweisbilder, die im Gericht vorgelegt wurden, gefälscht seien( siehe Bild1), hatte man die einstwillige Verfügung nur noch auf Deutschland beschränkt.

angeblich gefälschtes Bild von Apple (Quelle: chip.de)
Aber einige Kaufhäuser und Fachmärkte, z.B. MediaMarkt , hielt an dem Verkauf des Galaxy Tab 10.1 fest, und boten kurze Zeit später das Galaxy Tab 10.1 in ihren Märkten an. Doch für Apple schien es nicht genug: Nach einer Woche kam die Nachricht, dass ein niederländisches Gericht einen Verkaufsstopp gegen die Smartphones Galaxy S, Galaxy S2 und Galaxy Ace verhängt hat, aber nur für die Niederlande. Doch leider importiert Samsung von der Niederlande aus ihre Geräte für Europa. Dieses Problem könnte man umgehen, indem man ein anderes Land für den Import sucht, und noch haben sie Zeit dafür, da der Verkaufsstopp erst ab Oktober gültig ist. Doch auch hier soll gepfuscht worden sein: Denn kurze Zeit später fiel auf, dass eines der Bilder, der das iPhone 3G bzw. 3GS mit dem Galaxy S vergleicht, das Galaxy S um 7 Millimeter verkleinert wurde (siehe Bild 2). Dies hätte man auch gemerkt: wenn man auf die Technischen Daten geachtet hätte: Denn das iPhone 3G(S) besitzt ein 3,5 Zoll großes Display, wobei das Galaxy S ein 4 Zoll großes Display besitzt. Doch noch geht der Streit weiter: Denn in der IFA 2011 in Berlin wurde am Samstag das neu vorgestellte Samsung Galaxy Tab 7.7 vom Samsung Stand komplett entfernt. Als Begründung gab Samsung, dass man nicht die Show vom Galaxy Note und den anderen neu vorgestellten Geräten stehlen wollte. Nach der IFA 2011 stellte sich jedoch heraus, dass Apple für die Räumung verantwortlich ist, denn Apple hat eine erneute Klage im Düsseldorfer Landgericht gegen das Galaxy Tab 7.7 eingereicht und mit gewissem Erfolg eine Einstwillige Verfügung für Deutschland erwirkt. Von weiteren Details ist jedoch nicht bekannt. Auch in Australien wurde ein Verkaufsstopp des Galaxy Tab 10.1 verordnet und auch in Japan hat Apple eine Klage gegen Samsung eingereicht. Samsung habe aber gesagt, dass sie noch zurückschlagen werden.

Bild 2: Vegleichsbild des Galaxy S und iPhone 3G(S) (Quelle: telekom-presse.at)
Leider ist das verklagen anderer Firmen wegen Patentverletzungen teil heutigen Marktes geworden. So rüstet sich HTC gegen Apple auf, indem sie einige Patente von Google benutzen. Auch Oracle klagt gegen Google, weil Google teile der Java Software in ihrem mobilen Betriebssystem Android benutzen. In der Grafik (Bild 3) kann man ganz gut sehen, wer zurzeit wen verklagt oder im Visier hat. Was halten Sie von der Strategie? Was sagen Sie zum Streit zwischen Samsung und Apple, auf wessen Seite sind Sie? Ihre bzw. Eure Meinung ist uns wichtig, schreiben sie einfach ein Kommentar zu diesem Beitrag.

Bild 3: wer verklagt wen? (Quelle: pocketnavigation.de)
Falls es etwas neues vom Streit zwischen Samsung und Apple geben sollte, werde ich schnellstmöglich davon berichten.
Furkan, Administrator

