Microsoft Hauptquatier (Bild: Microsoft.com)

Windows Update mit Folgen

Am Dienstagabend hat Microsoft neue Patches und Updates für Ihr eigenes Betriebssystem ausgeliefert. Konkret geht es dabei um 56 Sicherheitslücken, die geschlossen werden. Einer von denen sorgt jedoch aktuell dafür, dass die Rechner nach der Installation nicht mehr hochfahren.

KB 3001652 heißt der Übeltäter

Genauer genommen geht es um das Update KB 3001652  für Visual Studio 2010 , der bei der Installation sich jedoch aufhängt und so der PC erst einmal unbenutzbar bleibt. Beim Neustart soll der Update Prozess weiterhin versuchen, das Update zu installieren. Den Prozess kann man nur über die Kommandozeile beenden, indem der Prozess „wuauserv“ terminiert wird. Das Update selbst hat Microsoft erst einmal wieder zurückgezogen, sodass für weitere Benutzer keine Gefahr mehr besteht. Dies ist jedoch nicht ein Einzelfall. Schon an vorherigen Patchdays hatte Microsoft mit fehlerhaften Updates zu kämpfen, die dafür sorgten, dass Windows Rechner sich aufhängen bzw. abstürzen.

 

Neues Raspberry Pi Modell mit Windows 10

Gestern hat die Raspberry Pi Foundation Ihr neues Modell Raspberry Pi 2 vorgestellt. Dieser hat sich äußerlich wenig geändert und ähnelt somit dem Raspberry Pi Model B+.

Nun mit Quad Core ausgestattet

Raspberry Pi 2 (Quelle: raspberrypi.com)

Raspberry Pi 2 (Quelle: raspberrypi.com)

Somit bleiben die Anschlussmöglichkeiten wie HDMI, 4x USB und der MIPI-Kamera-Schnittstelle erhalten. Technisch bekommt das neue Modell jedoch mit dem Modellsprung des Prozessors von einem Broadcom BCM2835 auf ein 2836 nun 4 Kerne mit 900 MHz Takt. Hinzu kommen nun doppelt so viel Arbeitsspeicher, also 1024 statt 512 MB.  Da sich das Design jedoch nicht groß geändert hat, werden Zubehör des Raspberry Pi 1 auch kompatibel mit dem neuen Modell sein.

Viele neue Software Möglichkeiten

Da es sich bei dem Prozessor um einen mit dem ARMv7 Befehlssatz handelt, sind nun die kompletten ARM GNU/Linux Distrubtionen kompatibel mit dem Gerät. Jedoch hat die Raspberry Pi Foundation die enge Zusammenarbeit mit Microsoft und eine spezielle Version von Windows 10 für das Raspberry Pi 2 bekannt gegeben. Windows 10 für das Raspberry Pi 2 soll nach Angaben im hauseigenen Blog Im Herbst diesen Jahres verteilt werden. Das Gerät kann ab sofort über die eigenen Handelspartner für 35$ gekauft werden. Der gleiche Preis wird für ein Raspberry Pi Model B+ verlangt.

Präsentation vom 21.1.2015 (Quelle: blogs.Microsoft.com)

Neue Informationen zu Windows 10

Gestern Abend hat Microsoft in einer Presseveranstaltung neue Features des kommenden Betriebssystemen vorgestellt. So steht nun auch offiziell fest, dass der Sprachassistentendienst auch auf dem Desktop zur Verfügung stehen wird.

Neues Benutzererlebnis durch „Project Spartan“

Project Spartan (Quellle: blogs.Microsoft.com)

Project Spartan (Quellle: blogs.Microsoft.com)

Der „Cortana“ genannte Sprachassistent, der als Beta auf Windows Phone 8.1 zur Verfügung steht, wird es nun, in der Taskleiste eingebettet, auch auf dem Desktop geben. So soll es zusätzlich möglich sein, Dateien oder Fotos aus einem bestimmten Zeitraum zu suchen oder E-Mails zu diktieren.  Neben Cortana kommt jedoch auch ein Neuer Browser zum Einsatz. Der unter dem Titel „Project Spartan“ getaufte Browser soll eine komplett neue Benutzererfahrung ermöglichen. So kann man mithilfe von Tools bestimmte Stellen der Website markieren, ausschneiden und direkt teilen oder als Notiz in Onenote abspeichern. Aber auch Cortana wird tief in den Browser verwurzelt sein, um so nützliche Zusatzinformationen zu liefern  wie z.B. die Route zu einem Restaurant, deren Website man gerade geöffnet hat.

Dazu kommen die neuen Apps zu Office. So soll nun Office for Windows 10 und Office 2016 parallel angeboten werden. Office 2016 wird typisch für Maus und Tastatur optimiert sein, während Office for Windows 10 auf Touchscreens optimiert sein wird. Office for Windows 10 wird auf Smartphones und „kleinen Tablets“ vorinstalliert sein, für Notebooks, Computer etc. wird es im Windows Store verfügbar sein. Preise sind jedoch nicht bekannt.

Enge Verzahnung mit Xbox One

Xbox nun auf allen Windows Geräten (Quelle: news.xbox.com)

Xbox nun auf allen Windows Geräten (Quelle: news.xbox.com)

Microsoft will mit dem kommenden Betriebssystem Ihre Spielkonsole nun mit Windows 10 näher zusammenbringen. So wird es nun eine Xbox App geben, in der man die Xbox Spiele direkt von der Konsole auf den Desktop streamen und somit auf dem Computer weiterspielen kann. Auch kann man Spielmomente aufnehmen und dann im Internet veröffentlichen. Zusammen mit DirectX 12 sollen die Spielgrafik nicht nur effizienter zu berechnen sein, sonder es sollen auch neue Effekte ermöglicht werden. Nähere Informationen wurden dazu jedoch nicht genannt.

Im 1. Jahr gratis als Upgrade

Upgrade kostenlos! (Quelle: microsoft.com)

Upgrade kostenlos! (Quelle: microsoft.com)

Zusätzlich hat Microsoft angekündigt, das Betriebssystem für Upgrader von Windows 7 , 8.1 und Windows Phone 8.1  1 Jahr lang kostenlos anzubieten, damit jeder die Möglichkeit hat, das neue Betriebssystem zu nutzen. Das neue Betriebssystem wird nächste Woche im Rahmen des Windows Insider Programms als Beta zur Verfügung zu stehen, um es testen zu können. Für Windows Phone wurde eine Preview im Februar angekündigt, eine passende App dazu findet man jedoch im Windows Store schon.

Google verärgert Windows mit Sicherheitslücken

Heute hat Google Informationen zu einer Sicherheitslücke in Microsofts Betriebssystem veröffentlicht. Jedoch gibt es noch keinen Patch zu der Lücke und Microsoft zeigt sich verärgert auf diesen Schritt von Google.

Diese Vorgehensweise ist Teil des „Project Zero“, bei dem es sich um ein Projekt zur Suche von Sicherheitslücken in Software anderer Firmen handelt. Wenn Lücken gefunden werden, hält Google diese Informationen für 90 Tage geheim und gibt so den Unternehmen Zeit, diese Sicherheitslücken mittels Updates und Patches zu schließen. So auch bei dieser Sicherheitslücke. Jedoch habe Microsoft Google ausdrücklich gesagt, dass der Patch dazu erst 2 Tage später nach Ablauf der Frist kommen werde und Google darum bittet, Informationen dazu noch nicht zu veröffentlichen. Microsoft wollte diese Sicherheitslücke zusammen im Januar Patchday schließen. Diese bestimmten Tage sind bekannt dafür, dass Microsoft eine Handvoll Updates herausbringt, um in Windows gefundene Lücken zu stopfen.

Microsoft selbst hat sich in einem Blogeintrag dazu geäußert, dass diese Handlungspolitik unverständlich sei und nicht positiv für Nutzer ausfalle. So entstehen Risiken für die Nutzer, dass Sie durch die noch nicht beseitigten Lücken angegriffen werden können.

Bei der Lücke geht es um den Benutzerprofildienst von Windows 8.1. Dieser ermöglicht Angreifen die Erhöhung ihrer eigenen Benutzerrechte. Durch umfangreiche Prüfungen habe man mehr Zeit benötigt als sonst. Ob weitere Windows Versionen betroffen sind, weiß man leider noch nicht. Ende Dezember gab es einen ähnlichen, in der Google eine Sicherheitslücke in Windows 8.1 offengelegt hat, ohne dass Sie geschlossen wurde. Dies sorgte unter Nutzern eine Diskussion über das verantwortungslose Handeln von Google. Google selbst schließe eine Änderung der Richtlinien nicht aus, verteidigen jedoch die Frist von 90 Tagen.

 

Windows 10 – Benutzer gewinnen Kampf

Microsoft stellt Windows 10 vor. (Bild von: Microsoft)

Nun ist Sie endlich da. Die „Technical Preview“ von dem nächsten Windows. Nicht etwa Windows 8.2 oder Windows 9 sondern direkt Windows 10 nennt Microsoft sein neues Betriebssystem. Warum lässt sich momentan nur erahnen, wahrscheinlich liegt die interne Versionsnummer von Windows 8.1 auf der Zahl 9 womit dann logischerweise das nächste Windows, als Windows 10 auf dem markt kommt. Der Kampf den Benutzer gegen Microsoft mit dem Startmenü geführt haben wird damit wiederlegt. Die Benutzer gewinnen diese Runde und Microsoft schickt das Startmenü zurück ins System allerdings in einer sehr frischen Kombination mit der „Metro UI“. Eine Bildergalerie findet ihr am Ende des Artikels.

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USB Typ C – Wer ist denn der Neue ?

Auszüge aus der Spezifikation von USB Typ C. (Bilder: USB-IF) – Golem.de

Er ist der Eine. Der Eine den in ein paar Jahren wohl kaum jemand mehr wegdenken wird. Der Eine der alle anderen überflüssig macht. Es ist die Rede von dem neuen Typ C Stecker für den USB. Das Gremium „USB-IF“ hat nun den neuen Stecker in seiner Entgütigen Form und seinen Eigenschaften festgelegt. Ab sofort können Mitglieder des Konsortiums Geräte, Stecker, Kabel und Buchsen herstellen, was heißt das wir noch im Jahr 2014 mit neuen Produkten mit Typ C Stecker rechnen können.

Aber was genau macht den C-Stecker so besonders ? Der neue Typ-C Stecker (wessen Name derzeit der Deutsche Name ist) hat entschiedene Vorteile gegenüber seinen Brüdern und Schwestern. Er hat die Geschwindigkeit von USB 3.1 sowie der „USB Power Delivery“ und am wohl wichtigsten: Der Stecker kann beliebig eingesteckt werden. Das heißt, kein Verdrehen, abbrechen oder sonstiges. Er sitzt und passt in beide Richtungen.

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BitCrypt II-Trojaner verschlüsselt Daten mit RSA-2048

Seit einigen Tagen geht ein besonders heimtückischer Trojaner namens „BitCrypt II“ um. Es soll sich offenbar um einen Nachfolger des Trojaners „BitCrypt“ handeln, welcher sich von findigen Experten knacken ließ.
Der Vorgänger verschlüsselt Dateien und fordert Nutzer von Windows zu einer Bezahlung auf. Zudem soll sich der Trojaner Zugriff auf Dateifreigaben in Netzwerken verschaffen und auch dort Dateien verschlüsseln. Dies ist besonders in Firmennetzwerken gefährlich.

Dieses Icon wird von BitCrypt verwendet (c) Simiographics

Die neue Version verschlüsselt Daten mit dem Verschlüsselungs-Verfahren RSA und einem sehr starken 2048-Bit-Schlüssel. Der Public Key befindet sich auf dem Server des Erstellers, sowie auch der Private Key, der eine spätere Entschlüsselung nach Bezahlung wieder ermöglicht. Eine Infektion mit dem Trojaner fällt meist auf, wenn sich in Ordnern eine Textdatei mit dem Namen „DECRYPT_INSTRUCTION.TXT“ befindet. Diese Datei enthält in mehreren Sprachen Anweisungen um die Dateien zu entschlüsseln. In dieser Datei befindet sich eine Computer-ID, welche auf einer .onion-Domain eingegeben werden muss. Es wird die Möglichkeit angeboten, die Domain mithilfe eines Webdienstes zu besuchen, falls dies nicht möglich ist soll die Tor-Software heruntergeladen werden, welche anonymisierte Verbindungen herstellt.

Nachdem diese ID auf der Website eingegeben wurde, soll man 0,5 BTC an den Ersteller des Trojaners senden, welcher einem dann die Verschlüsselung ermöglicht. Ein halber Bitcoin entspricht aktuell zwischen 150-300€, jedoch schwankt der Kurs sehr stark. Es werden auch andere Bezahlmöglichkeiten für einen erheblich höheren Betrag angeboten. Es wird abgeraten diesen Betrag zu bezahlen und eine Neuinstallation (am Besten von einem Backup) durchzuführen.

Falls man innerhalb einer Woche nicht bezahlen sollte, wird der Betrag immer weiter erhöht bis die Daten (im schlimmsten Fall) unwiederbringlich verloren sind. Falls jedoch das Windows-Feature „Frühere Versionen“ eingerichtet ist, kann man die Dateien auf einen früheren Stand wiederherstellen. Dazu startet man Windows im abgesicherten Modus neu und löscht den Autostart-Eintrag des Trojaners unter: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run. Der Eintrag nennt sich „Tiny download manager“. Vor dem Löschen sollte der Dateipfad notiert werden, um den Trojaner komplett von der Festplatte zu beseitigen. Am Ende entfernt man den Inhalt des Temporären Ordners und den Trojaner und startet neu. Nun sollte man versuchen, die Dateien über „Frühere Versionen“ wiederherzustellen. Danach werden die verschlüsselten Dateien entfernt und ein Backup der Dateien durchgeführt, um eine Neuinstallation des kompromittierten Systems zu ermöglichen.

Mac OS X auf PC

Ja richtig gehört. Es ist technisch möglich Mac OS X auf AMD oder Intel PCs Laufen zu lassen, was man unter anderem Hackintosh nennt,  dass Apple es nicht zulassen will. Denn laut ihrer Lizenzvereinbarung für Mac OS X steht im Kleingedruckten, dass das Betriebssystem nur auf Apple Hardware installiert werden darf. Hört sich illegal an, doch nach deutschem Recht wird diese Vereinbarung entschärft. Also keine Grund zu sorgen. Es ist doch mittlerweile so das kaum noch jemand Apple Hardware kauft, weil Sie einfach nichts zulassen. Windows kann man überall installieren. Auch Android auf dem iPhone ist ebenso technisch möglich und würde Apple viel mehr bringen als mit iOS . Man kann sich nur aufregen aber Apple ist nun mal eine Firma, die nur die eigene Software auf deren eigenen Hardware laufen lässt.