USB Typ C – Wer ist denn der Neue ?

Auszüge aus der Spezifikation von USB Typ C. (Bilder: USB-IF) – Golem.de

Er ist der Eine. Der Eine den in ein paar Jahren wohl kaum jemand mehr wegdenken wird. Der Eine der alle anderen überflüssig macht. Es ist die Rede von dem neuen Typ C Stecker für den USB. Das Gremium “USB-IF” hat nun den neuen Stecker in seiner Entgütigen Form und seinen Eigenschaften festgelegt. Ab sofort können Mitglieder des Konsortiums Geräte, Stecker, Kabel und Buchsen herstellen, was heißt das wir noch im Jahr 2014 mit neuen Produkten mit Typ C Stecker rechnen können.

Aber was genau macht den C-Stecker so besonders ? Der neue Typ-C Stecker (wessen Name derzeit der Deutsche Name ist) hat entschiedene Vorteile gegenüber seinen Brüdern und Schwestern. Er hat die Geschwindigkeit von USB 3.1 sowie der “USB Power Delivery” und am wohl wichtigsten: Der Stecker kann beliebig eingesteckt werden. Das heißt, kein Verdrehen, abbrechen oder sonstiges. Er sitzt und passt in beide Richtungen.

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BitCrypt II-Trojaner verschlüsselt Daten mit RSA-2048

Seit einigen Tagen geht ein besonders heimtückischer Trojaner namens “BitCrypt II” um. Es soll sich offenbar um einen Nachfolger des Trojaners “BitCrypt” handeln, welcher sich von findigen Experten knacken ließ.
Der Vorgänger verschlüsselt Dateien und fordert Nutzer von Windows zu einer Bezahlung auf. Zudem soll sich der Trojaner Zugriff auf Dateifreigaben in Netzwerken verschaffen und auch dort Dateien verschlüsseln. Dies ist besonders in Firmennetzwerken gefährlich.

Dieses Icon wird von BitCrypt verwendet (c) Simiographics

Die neue Version verschlüsselt Daten mit dem Verschlüsselungs-Verfahren RSA und einem sehr starken 2048-Bit-Schlüssel. Der Public Key befindet sich auf dem Server des Erstellers, sowie auch der Private Key, der eine spätere Entschlüsselung nach Bezahlung wieder ermöglicht. Eine Infektion mit dem Trojaner fällt meist auf, wenn sich in Ordnern eine Textdatei mit dem Namen “DECRYPT_INSTRUCTION.TXT” befindet. Diese Datei enthält in mehreren Sprachen Anweisungen um die Dateien zu entschlüsseln. In dieser Datei befindet sich eine Computer-ID, welche auf einer .onion-Domain eingegeben werden muss. Es wird die Möglichkeit angeboten, die Domain mithilfe eines Webdienstes zu besuchen, falls dies nicht möglich ist soll die Tor-Software heruntergeladen werden, welche anonymisierte Verbindungen herstellt.

Nachdem diese ID auf der Website eingegeben wurde, soll man 0,5 BTC an den Ersteller des Trojaners senden, welcher einem dann die Verschlüsselung ermöglicht. Ein halber Bitcoin entspricht aktuell zwischen 150-300€, jedoch schwankt der Kurs sehr stark. Es werden auch andere Bezahlmöglichkeiten für einen erheblich höheren Betrag angeboten. Es wird abgeraten diesen Betrag zu bezahlen und eine Neuinstallation (am Besten von einem Backup) durchzuführen.

Falls man innerhalb einer Woche nicht bezahlen sollte, wird der Betrag immer weiter erhöht bis die Daten (im schlimmsten Fall) unwiederbringlich verloren sind. Falls jedoch das Windows-Feature “Frühere Versionen” eingerichtet ist, kann man die Dateien auf einen früheren Stand wiederherstellen. Dazu startet man Windows im abgesicherten Modus neu und löscht den Autostart-Eintrag des Trojaners unter: HKEY_CURRENT_USER\Software\Microsoft\Windows\CurrentVersion\Run. Der Eintrag nennt sich “Tiny download manager”. Vor dem Löschen sollte der Dateipfad notiert werden, um den Trojaner komplett von der Festplatte zu beseitigen. Am Ende entfernt man den Inhalt des Temporären Ordners und den Trojaner und startet neu. Nun sollte man versuchen, die Dateien über “Frühere Versionen” wiederherzustellen. Danach werden die verschlüsselten Dateien entfernt und ein Backup der Dateien durchgeführt, um eine Neuinstallation des kompromittierten Systems zu ermöglichen.

Mac OS X auf PC

Ja richtig gehört. Es ist technisch möglich Mac OS X auf AMD oder Intel PCs Laufen zu lassen, was man unter anderem Hackintosh nennt,  dass Apple es nicht zulassen will. Denn laut ihrer Lizenzvereinbarung für Mac OS X steht im Kleingedruckten, dass das Betriebssystem nur auf Apple Hardware installiert werden darf. Hört sich illegal an, doch nach deutschem Recht wird diese Vereinbarung entschärft. Also keine Grund zu sorgen. Es ist doch mittlerweile so das kaum noch jemand Apple Hardware kauft, weil Sie einfach nichts zulassen. Windows kann man überall installieren. Auch Android auf dem iPhone ist ebenso technisch möglich und würde Apple viel mehr bringen als mit iOS . Man kann sich nur aufregen aber Apple ist nun mal eine Firma, die nur die eigene Software auf deren eigenen Hardware laufen lässt.