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Telekom erwägt Volumendrossel im Festnetz

Seit einigen Wochen kursieren die Gerüchte darüber, dass die Deutsche Telekom darüber nachdenkt, eine Volumendrossel im DSL Bereich einzuführen. So werden alle Verträge, die bei der Telekom ab dem 02. Mai abgeschlossen werden und der Vertrag eine DSL Leitung mit einer Geschwindigkeit ab 16 Mbit/s beinhaltet, nach 75 GB auf eine Geschwindigkeit von 384 kbit/s gedrosselt werden.

Solche Modelle gibt es auch schon länger bei anderen Anbietern, wie z.B. bei 1&1. Das sind aber Sonderverträge, in denen auch deutlich drauf hingewiesen wird. Bei der Telekom wären nur neu abgeschlossene Verträge davon betroffen.Die Drosselung wirkt dabei gegen den heutigen Trend: Denn der Datenvolumen steigt rasand an, durch Video-, Musik-, Cloud- und vielen weiteren Diensten. Premium Dienste jedoch, die von der Telekom angeboten werden, ebenso wenig davon betroffen. Das heißt, dass Entertain  nicht zur Drosselung hinzugezählt werden. So will die Telekom ihre eigenen Angebote aufpeppen. Ab 2016 wären dann aber auch die bestehenden Kunden von der Drosselung betroffen.

Es bleibt abzuwarten, ob sich dieses System durchsetzt und ob es noch Änderungen dazu gibt.

 

Furkan Filiz

 

 

In Finnland wird 100Mbit/s Grundrecht hier wird auf 384kbit/s gedrosselt

In den letzten Tagen redet das Netz von kaum was anderem: Die Telekom schafft “die Flatrate” ab. Ein regelrechter Shitstorm entfaltet sich über das Unternehmen, Netzneutralität wird gefährdet.

In Finnland ist seit 2010 ein 1Mbit/s Internetanschluss Grundrecht und kann von jedem Bürger eingeklagt werden. Bald sollen 100Mbit/s gesetzlich festgelegt werden. Nun aber zurück nach Deutschland die Telekom möchte bald ihre DSL-Anschlüsse “drosseln”, was im Mobilfunknetz gang und gebe aus technischen Gründen ist, ist seitdem es DSL gibt nie im Gespräch gewesen. Jetzt aber möchte die Deutsche Telekom nach 75 Gigabyte eine DSL Leitung mit einer normalen Kapazität von 16Mbit/s auf 384 kbit/s drosseln. Was dies im heutigem Zeitalter bedeutet ist wohl jedem klar. Cloud-Dienste wie Dropbox werden schnarchend langsam und gescheites arbeiten mit ihnen zur Herausforderung. Es kursieren bereits einige Videos im Netz welche den Aufruf der Telekom-Seite mit 384kbit/s zeigen. Eine Ausnahme gibt es jedoch, Telekoms eigene Dienstleistungen wie z.B. T-Entertain sind nicht von dieser Drosslung betroffen. Das stellt natürlich ein Problem da: Alle Inhalte müssen gleich behandelt werden!

Im Prinzip ist dies die Hauptaussage zur Netzneutralität. Worum es bei der Netzneutralität handelt wurden in den letzten Tagen oft genug in viele Blogs geschrieben, aber auch die Zeit. 

Es gibt auch schon eine Seite welche ausrechnet nach wie viel Stunden Internetnutzung seine Leitung gedrosselt wird.

Last but not least möchte ich euch noch auf das fiktive Unternehmen “Deutsche Drosselkom” aufmerksam machen, welche seit einige Tagen auf Twitter sein Unwesen treibt. Und provokativ für langsame Internetverbindungen und Drosslungen wirbt.

Ob jemand “aus Prinzip” oder “aus Gründen” seinen Provider wechselt ist Ihm selbst überlassen.

 

 

CeBiT 2013

Auch in diesem Jahr fand die CeBiT in Hannover statt. Auch wir (Furkan, Daniel und Cedric) waren vor Ort. Und es gab wieder einige Highlights zu bewundern.

So zum Beispiel das neue “Hotspot 2 Go” System von T-Systems. Diese Technik beschreibt ein Hotspot im privaten Haushalt, der bei Wunsch auch öffentlich zugänglich ist. Mit einem speziellen Router, der von der Deutschen Telekom zur Verfügung gestellt wird, werden dann 2 WLAN-Zugangspunkte bereitgestellt. Der erste für den privaten Haushalt, das zweite als öffentlicher Hotspot.  Der Internetzugang vom Hotspot wird dann von der Telekom selbst verwaltet und auch die Haftung wird auf die Telekom übertragen, sodass der private Haushalt, der solch einen öffentlichen Hotspot bereitstellt, nicht für die Schäden anderer aufkommen muss. Um den Internetzugang jedoch nutzen zu können, muss man sich bei der Telekom registrieren und mit seinen Login Daten anmelden. Der Zugang wird für Telekom Kunden mit bestimmten Verträgen nichts kosten, für alle anderen werden Gebühren erhoben. Wie hoch diese ausfallen, gibt es keine Infos zu. Das ganze System soll im Juli 2013 starten.

Ein weiteres Highlight waren die neuen Router von AVM. An den Ständen konnte man die neuen Topmodelle 7490 für VDSL und 6490 für Kabel besichtigen. Diese besitzen zu ihren  Vorgängern doppelten Arbeitsspeicher, doppelten Flash für die Firmware, USB 3.0 statt USB 2.0 Anschlüsse und unterstützen auch den neuen WLAN 802.11ac Standard. Somit sind nun Geschwindigkeiten von bis zu 1300 Mbit/s über WLAN möglich. Somit stehen vor allem der Geschwindigkeitsschub im Mittelpunkt. Ein Umstieg von einer Fritz!Box 7390 lohne sich, nach Daniels Aussage, jedoch nicht.

Auch Microsoft war groß vertreten. Mit einer eigenen Live Bühne und verschiedenen Ständen für Windows Phone, Microsoft Surface, Office 2013 und Office 365 gab es viel zu besichtigen. Auch das neue Outlook.com wurde vorgestellt und das neue Windows Phone hat man uns in eigenen Händen Live vorgeführt. Aber auch durch massenweise Werbeplakaten und auch Werbung auf den Messebussen versuchte man, Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Es gab noch vieles mehr zu bestaunen. Leider hat uns dafür die Zeit nicht mehr gereicht. Wir freuen uns auch auf nächstes Jahr auf neue Produkte für den privaten und Business Bereich.

Furkan Filiz

Adobe Creative Suite 2 kostenlos

Derzeit bietet Adobe die Creative Suite 2 kostenlos zum Download an. Die Portale streiten sich derzeit darum ob man eine Adobe ID benötigt um diese herunterzuladen. Bei uns klappte dies allerdings ohne eine ID oder sonstige Hilfsmittel. Einfach die Seite aufrufen, das gewünschte Produkt herunterladen und den danebenstehenden Produktschlüssel zur Aktivierung nutzen. Sicherlich ist diese Suite nicht grade die neuste, aber wir finden: “Einem Geschenktem Gaul schaut man nicht ins Maul”

Link zu den Produkten: http://www.adobe.com/de/downloads/cs2_downloads/index.html

Nvidia stellt Projekt “SHIELD” vor

Heute hat Nvidia, auf der CES in Las Vegas, ihr Projekt “Shield” vorgestellt. Projekt “Shield” ist dabei eine neue Handheld Konsole, die mit Nvidia’s neuer Tegra 4 Plattform läuft und als Betriebssystem Android nutzt.

 

Die neue Konsole soll es möglich machen, die Spiele von einem Windows-PC mit einer NVIDIA Grafikkarte drahtlos übertragen zu lassen und es so möglich machen, diese Spiele auf dem Gerät zu spielen. Aber auch auf die Spiele vom Google Play Store kann er zugreifen und diese abspielen. Es soll aber auch möglich sein, aus dem Internet Spiele streamen zu lassen. In Zusammenarbeit mit Nvidias neu entwickelten Dienst namens “Grid” soll es bald auch möglich sein, unterwegs PC Spiele spielen zu können. Dabei kommen neu entwickelte Serversysteme zum Einsatz, in denen jeweils ein System jeweils 4 Nvidia Grafikkarten stecken, die die ganze Grafik ausrechnen und dann auf die Konsole übertragen.

Nvidia Shield (Quelle: shield.nvidia.com)

 

Die Konsole selbst besteht dabei aus einem Controller mit einem 5 Zoll großen Display, das eine Auflösung von 1280×720 besitzt. Der Controller ist dabei ähnlich dem Xbox 360 Controller aufgebaut. Nur das Steuerkreuz ist oben und statt der Xbox Guide Taste sitzen Tasten zur Menüführung des Geräts, etwa zur Einstellung der Lautstärke. Außerdem gibt es 2 Lautsprecher, jeweils oberhalb des Steuerkreuz und den XYAB-Knöpfen, verbaut. An Anschlussvielfalt kommen ein micro-USB und ein HDMI Anschluss,  sowie ein Anschluss für Kopfhörer. Außerdem lässt sich eine MicroSD Karte einsetzen. Um eine Verbindung ins Internet herstellen zu können, besitzt es auch WLAN.

Preise und Releastermin wurden jedoch nicht genannt. Ob jedoch solch eine Konsole sinnvoll

ist, ist fraglich. Denn neben Tablet, PC und Smartphone wirkt es eher überflüssig. Und auch die PSVita, die ähnlich ausgestattet ist, kommt erst recht langsam in Fahrt.

Weitere Infos findet ihr unter: http://shield.nvidia.com/

 

Furkan,

2. Administrator und Chefredakteur

Quellen: nvidia.de, chip.de

Ubuntu für Smartphones?

Vor rund 4 Tagen hat Canonical, die Entwickler von Ubuntu, Ubuntu für Smartphones vorgestellt.

Ubuntu for Phones

Ubuntu for Phones

Ubuntu ist dabei eine sehr beliebte Linux Distribution, die auf dem heutigen Markt eine sehr große Akzeptanz hat und für sich für jeden Nutzer eignet. Ubuntu zeichnet sich dabei durch die selbst entwickelte Oberfläche, einem Marktplatz für Anwendungen und einer eigenen Cloud-Anbindung. Nun geht Canonical einen Schritt weiter und wird auch auf der CES Smartphones mit vorinstalliertem Ubuntu vorstellen.
Es sollen zwei Versionen von Ubuntu Phone OS geben: eine für Superphones und eine für etwas schwächere, Mittelklasse Smartphones. So unterscheiden sich beide Versionen hauptsächlich in den Hardware Voraussetzungen:

System Voraussetzungen Ubuntu für Mittelklasse Ubuntu für “Superphones”
Prozessorarchitektur 1GHz ARM Cortex A9 Quad-Core ARM Cortex A9 oder Intel Atom
Arbeitsspeicher 512MB-1GB mindestens 1GB
Festspeicher 4-8GB + SD mindestens 32GB + SD
Multitouch Ja Ja
Desktop Integration(mit Dock) Nein Ja

Bekannt ist auch, dass wenn ein Superphone mit Ubuntu an eine Dock angedockt wird und an ein Anzeigegerät verbunden wird, sich wie die Desktop Version von Ubuntu verhält. Anwendungen kann man entweder als Web App mit HTML5 entwickeln, oder als Native Anwendung mit OpenGL und QML, mit C oder C++ und Javascript.

Doch Ubuntu Phone OS wird nicht das einzige “neue” Betriebssystem für Smartphones sein. Denn es gibt auch noch Tizen(Intel und Samsung), Firefox OS und Sailfish OS. Letzteres wird von Jolla, ehemaligen Mitarbeitern von Nokia, entwickelt. Auch diese haben einen Linux Kernel und Möglichkeiten zur Programmierung von Plattformübergreifenden Apps via HTML5 und Qt. Die ersten Ubuntu Smartphones sind für Anfang 2014 angesetzt. Doch die Konkurrenten sind früher dran: So will Jolla in diesem Frühjahr, Mozilla und Telefonica aus Spanien im Sommer und Samsung irgendwann in diesem Jahr, ihre ersten Geräte mit ihrem jeweiligem Betriebssystem vorstellen. Da ist Canonical spät dran.

Mehr Infos zu “Ubuntu for Phones” finden Sie Hier

Furkan,

2. Administrator und Chefredakteur

Quellen: heise.de, ubuntu.com

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